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BPD (Bilopankreatischen Bypasses Diversion)
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Mit freundlicher Genehmigung Prof. Dr. R. Weiner, Frankfurt-Sachsenhausen, Stand 2002 (Buch: Neue Chancen bei Adipositas ISBN 3-8304-3049-3) |
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Bei einem Körpermassindex von mehr als 50 wird es zunehmend schwieriger, nur mit Einschränkung der Nahrungszufuhr (Restriktion) den gewünschten Erfolg zu erzielen. Der biliopankreatische Bypass erzielt in den ersten Jahren einen weitaus grösseren Gewichtsverlust (Mittelwert 85% des Übergewichts) als alle anderen Operationsverfahren. Bei ihm ist die Komponente der Mangelverdauung noch stärker ausgeprägt. |
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Prinzip des Bilopankreatischen Bypasses
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Die so genannte biliopankreatische Teilung (englisch: biliopancretic diversion = BPD) wurde Ende der 70er-Jahre von Nicolau Scopinaro in Genua (Italien) entwickelt. Sie hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Roux-Y-Magen-Bypass. Das Prinzip besteht aus einer Nahrungsrestriktion (Magenverkleinerung durch Schlauchmagenbildung) und einer Mangelverdauung. Dabei wird entweder die grosse Kurvatur (Krümmung) entfernt und ein Magenschlauch gebildet oder ähnlich dem Magenbypass eine quere Abtrennung des Magens vorgenommen. |
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